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Wirtschaftsförderung stellt sich neu auf. Veränderte Anforderungen – neue Ziele

Die Dortmunder Wirtschaftsförderung stellt sich den veränderten Anforderungen der Wirtschaft durch eine neue Aufgaben- und Organisationsstruktur. Dies hat der Verwaltungsvorstand in seiner Sitzung am 17.10.2017 beschlossen. Eine weitere Annäherung der kommunalen Wirtschaftsförderung an unternehmerische Anforderungen und Strukturen soll erreicht werden.

Heute agieren Unternehmen in Netzwerken und sogenannten Ecosystemen. Ihre geschäftlichen Strukturen sowie deren Umfeld sind offener und komplexer geworden. Aber auch die Grundlagen unternehmerischen Handelns haben sich verändert. Durch Internationalisierung und die weiter fortschreitende Digitalisierung sind Prozesse, Produktionsabläufe, Kundenbeziehungen, Expansionen und Entwicklungen auf neue Grundlagen gestellt worden.

Damit wandelt sich die Rolle der Wirtschaftsförderung vom klassischen, reaktiven Dienstleister zum agilen Netzwerker. Ziel und Herausforderung ist es, die Wirtschaftsförderung weiter zu entwickeln und den Anforderungen der Wirtschaft anzupassen. Sie soll als Netzwerker pro aktiv und verantwortlich für die weitere Entwicklung der Standortentwicklung sein. Die Wirtschaftsförderung muss die lokale Wirtschaft immer wieder mit Themen der globalen soziokulturellen und technischen Trends verknüpfen, um den Standort weiterhin für internationale Unternehmen und neue Talente attraktiv zu halten.

„Die Dortmunder Wirtschaftsförderung hat mit der Initiative Heimvorteil in den vergangenen Jahren den Fokus auf Dortmunder stärken gesetzt. Mit der Neuorganisation gehen wir nun einen Schritt weiter. Wir wollen näher am Kunden sein und eine noch hochwertigere Firmenberatung anbieten.“, sagt Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. „Nun ist der Zeitpunkt gekommen, dass Selbstverständnis und die Inhalte durch den Aufbau einer agilen Organisationsstruktur zu untermauern und in der täglichen Arbeit zu festigen“.

Die Neuorganisation der Wirtschaftsförderung wird weitergehend durch die verantwortlichen politischen Greminen beraten und soll noch in diesem Jahr durch den Stadtrat beschlossen werden.

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