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3D-Druck ist salonfähig - In|Die RegionRuhr Unternehmerreise zur Formnext

Additive Fertigungsverfahren haben sich mittlerweile im Alltag sowie in der Industrie durchgesetzt. Das Potenzial ist aber noch längst nicht ausgeschöpft, fast täglich werden neue Anwendungsmöglichkeiten oder Materialen entwickelt, die den Einsatz von 3D-Druck für ganz neue Lebensbereiche und Unternehmen interessant macht.
Will man Key-Player der additiven Fertigung sowie die neusten Technologien kennenlernen, ist ein Besuch auf der Formnext in Frankfurt ein Muss. Die viertägige Fachmesse in Frankfurt bietet eine internationale Plattform für alle, die sich im Bereich 3D-Druck weiterentwickeln möchten.

In|Die RegionRuhr bot am 20.11.2019 zwanzig Teilnehmer*innen aus Bochum, Dortmund und Hagen die Gelegenheit, die Messe kostenneutral im Rahmen einer Unternehmerreise zu besuchen. Auf der Busfahrt Richtung Hessen gab es ausreichend Gelegenheit für die Reisenden aus Wirtschaft und Forschung, sich kennenzulernen und die eigenen bisherigen Erfahrungen mit additiven Fertigungsmethoden zu diskutieren. Der Besuch der Messe gestaltete sich äußerst beeindruckend.

Die Anzahl der Aussteller war gegenüber 2018 um 35% gewachsen. Aber nicht nur 3D-Drucker- und Filamenthersteller waren auf der Formnext zu finden. Durch die Verbreitung der Technologie wächst auch die Zahl der Unternehmen, die Leistungen für Anwender und Hersteller v.a. im Bereich der Nachbearbeitung und des Datenmanagements anbieten. Deutlich war zu sehen, dass die additive Fertigung branchenübergreifend an Bedeutung gewinnt. Während 3D-Druck in der Medizintechnik bereits flächendeckend eingesetzt wird, gibt es nun viele Unternehmen, die additiv den Werkzeugmaschinenbau erobern wollen. Sogar für die Baubranche zeichnen sich große Potenziale ab: so konnte auf der Formnext bereits die erste komplett ausgedruckte Brücke überschritten werden. 

Am späten Nachmittag traten die Teilnehmer*innen, etwas aufgekratzt von den vielen Eindrücken, die Rückfahrt in die RegionRuhr an. Diese nutze die Gruppe dann, um sich gezielt mit den Mitreisenden zu vernetzten, so dass manche nun schon gemeinsame Projekte planen.